Journal

Vereinsmeisterschaften im jagdlichen Schießen 2015

Auf dem Schießgelände „Barbaraberg“ in Grafenwöhr veranstalteten die Pegnitzer Jäger ihre Vereinsmeisterschaft im jagdlichen Schießen.
Dabei galt es in verschiedenen Disziplinen mit Kugel- und Schrotgewehr den treffsichersten Jäger bzw. die treffsicherste Jägerin zu ermitteln.
Wolfgang Bauer, erster Schießreferent der Jägervereinigung erläuterte die anstehenden Herausforderungen. So galt es auf 100 Meter fünf Schuß stehend angestrichen auf die Bockscheibe abzugeben oder auch freihändig auf 60 Meter auf die Keilerscheibe. Besonders anspruchsvoll war dann das Schießen auf den „laufenden Keiler“. Eine gute Übung für die jagdliche Praxis.
Mit der Schrotflinte mußten nach der Mittagspause noch beim Trapschießen 15 Wurfscheiben beschossen werden.

Am Nachmittag konnten schließlich die Besten geehrt werden. Heiko Küffner, der erst kürzlich den Jagdschein erworben hat, wurde in der Schützenklasse bester Schütze und damit Vereinsmeister vor Manfred Zimmermann und Klaus Herlitz. In der Altersklasse errang diesen Titel, wie auch schon im Vorjahr, der erste Vorsitzende der Jägervereinigung Pegnitz, Karl-Heinz Inzelsberger vor Klaus Demmert und Heinrich Herzing. Vereinsmeisterin bei den Damen wurde Ilona Inzelsberger vor Elke Grüner und Nina Speckner.

In der ersten Reihe mit Waffen der neue Vereinsmeister Heiko Küffner und die Vereinsmeisterin Ilona Inzelsberger. Ganz links der erste Schießreferent Wolfgang Bauer.
In der ersten Reihe mit Waffen der neue Vereinsmeister Heiko Küffner und die Vereinsmeisterin Ilona Inzelsberger. Ganz links der erste Schießreferent Wolfgang Bauer.

Den besten Schuß auf die Sachpreisscheibe gab der Schießreferent Wolfgang Bauer ab. Das von den beiden Schießreferenten gestiftete Faß Bier für die Hegegemeinschaft mit den meisten Teilnehmern konnte die Hegegemeinschaft Creußen mit nach Hause nehmen.

Georg Bayer
Pressereferent

Dressurprüfung 2015

Unser 17-wöchiger Hundeführerlehrgang endete mit der Dressurprügung am 19. Juli.

Bei „durchwachsenem Wetter“ starteten wir um ca. 8:30 Uhr mit den Prüfungsfächern für Begleithunde und Jagdhunde. So stellten sich elf Jagdhunde und sechs Begleithunde und deren Führer der Prüfung.

Vor der Preisvergabe um 14:00 Uhr begrüßte Vorsitzender Karl-Heinz Inzelsberger neben den „Prüflingen“ seine Vorstands-Kollegen und zahlreiche Zaungäste nochmals offiziell. Er bedankte sich besonders bei den Richtern (Raimund Eckert, Franz Fellinger, Rainer Maisel, Daniel Roth, Reiner Schmidt  und Claus Schwager) und natürlich beim Schäferhundeverein Pegnitz, dessen Gelände wir für die Ausbildung und Prüfung nutzen durften. Besonderer Dank geht hier an Familie Kläning, die nicht nur am Prüfungstag bestens für Verpflegung gesorgt haben.
Waldemar Dressel, Erster Vorstand des Schäferhunde-Vereins bedankte sich für die angenehme Zusammenarbeit. Wohl einzigartig sei die gemeinsame Ausbildung von Jagd-und Begleithunden in Kooperation von Jägern und Rassehunde-Führern, zumindest in Nordbayern.
Günther Schmitt, unser erster Hundereferent dedankte sich im Anschluss bei „seiner Mannschaft“ für die geleistete Arbeit im Hundeführerlehrgang. Für die Jagdhunde geht die Ausbildung ohne Unterbrechung bis zur Brauchbarkeitsprüfung noch weiter. Auch den Richtern ist man besonders dankbar. Standen sie doch wie auch in den Vorjahren unentgeltlich quasi auf Abruf zur Verfügung.
Alle Hunde haben bestanden, so konnten den Führern die entsprechenden Urkunden ausgehändigt werden.

15_dressur_jh

Bei den Jagdhunden gab es insgesamt fünf mal den Ersten Platz.

[table]
Rang,Hund,Führer,Punkte
1,Deutsch Kurzhaar "Hanna von der Königsleite",Ilona Inzelsberger,80
2,Jagd-Terrier "Emba vom Grenzkamm",Ann-Sophie Krause,78
3,Deutsch Wachtel "Mira vom Wildererstein",Andreas Münch,77
[/table]

Bei den Jagdhunden können wir auch noch ein Novum verkünden: Nach neuer Prüfungsordnung des Bayerischen Jagdverbandes können Bracken und Schweißhunde, die nicht im Apportieren ausgebildet wurden, in Alternativ-Fächern geprüft werden.

– 100 Meter pirschen, frei bei Fuß
– 100 Meter folgen auf der Führerfährte
– 5 Minuten ablegen am Rucksack

Hier konnte Peter Schießer mit seiner „Bella vom Weisachtal“ erfolgreich getestet werden.

 

15_dressur_bh

Bei den Begleithunden gab es vier Erste Plätze.

[table]
Rang,Hund,Führer,Punkte
1,Rhodesian Ridgeback "Okambara Isimanga Zwanga A.C.",Irina Holzheu,76
1,Labrador "Hanna Leenie von der Rabenleite",Marga Speckner,76
3,Flat-Coated Retriever "Cherie my best Friend",Astrid Jung,74
[/table]

 

Wir im Gespräch mit dem Präsidenten des Bayerischen Bauernverbandes

Auf der Begrüßungsanzeige wurde unser Gespräch zum Thema „Schwarzwild“ angezeigt, im Raum in dem kurz vorher noch ein Treffen mit den Grünen-Politikern stattfand.Am Dienstag, den 7. Juli 2015 empfing uns Walter Heidl, Präsident des Bayerischen Bauerverbandes an seinem Amtssitz in München. Er wollte sich über unser geplantes Naturkundezentrum in Kirchenbirkig aus erster Hand informieren.

Insbesondere interessierte es sich für das Schießkino, das ebenfalls im Naturkundezentrum untergebracht werden soll.

An dem rund 90-minütigen Gespräch nahmen neben Präsident Heidl auch dessen Referent für Wald und Jagd, Johann Koch teil. Die Pegnitzer Jäger wurden vertreten durch Karl-Heinz Inzelsberger und Georg Bayer.

Heidl anerkannte, dass mit der Errichtung eines Echtschuß-Schießkinos ein weiterer konsequenter Schritt der Jägerschaft getan wird, die Bejagung des Schwarzwildes effektiver zu machen. Und da das letztendlich auch im Interesse der Landwirtschaft ist, sicherte er uns zu sich für eine Förderung unseres Projektes einzusetzen.

BBV Präsident Walter Heidl im Schulterschluß mit den Pegnitzer Jägern (links Georg Bayer, rechts Karl-Heinz Inzelsberger)Wir haben Walter Heidl, immerhin der höchste Vertreter des Bauernstandes in Bayern und Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes, bei diesem Termin als einen sehr offenen, sehr sachkundigen und äußerst angenehmen Gesprächspartner kennengelernt.

Nicht nur wegen der hochsommerlichen Temperaturen wurde „hemdsärmlich“ diskutiert. So dass er sich die Zeit nahm, nach unserem eigentlichen Ansinnen auch mit uns über die Erfahrungen mit dem Ablauf des Projektes „Brennpunkt Schwarzwild“ und den daraufhin folgenden Veranstaltungen zu sprechen.

Der Bauernpräsident hat bei diesem Gespräch aber sicherlich auch uns als Jagdpraktiker von der Basis kennengelernt, die sachorientiert handeln und ihre eigene Meinung vertreten, unabhängig von Verbandspositionen.

Es ist sicherlich nicht selbstverständlich, dass die Vertreter einer kleinen Kreisgruppe wie wir es sind, die Möglichkeit haben mit Entscheidern auf Landesebene direkt zu sprechen. Aber auch das ist letztendlich ein Teil des Lohnes für unsere Mitarbeit im Projekt „Brennpunkt Schwarzwild“. Wir konnten Präsident Heidl auf verschiedenen Veranstaltungen persönlich kennenlernen.

 

Georg Bayer

Pressereferent

Grillfest 2015 – kein Schlag ins Wasser

„Wie schlecht muß das Wetter noch werden, damit weniger Leute kommen?“. Diese nicht ganz ernstgemeinte Frage eines Besuchers unseres diesjährigen Grillfestes fasste den Tag eigentlich ganz gut zusammen.

DSC_0349Am 21. Juni fand unser diesjähriges Grillfest in der Bärenschlucht statt. Leider gleich nach dem Festgottesdienst, bei dem unser beliebter Pfarrer Prof. Dr. Reinhold Friedrich die Predigt in Reimform gehalten hatte, begann es vom Himmel her zu tröpfeln. Zahlreiche Helfer bauten aber rasch weitere Pavillons auf und so konnte der Weißwurstfrühschoppen im Zelt und unter Dach doch noch stattfinden.

DSC_0379Karl-Heinz Inzelsberger hieß nach dem Gottesdienst den Pottensteiner Bürgermeister Stefan Frühbeißer herzlich willkommen und nutzte die Gelegenheit ihn um einen aktuellen Sachstand zum Naturkundezentrum mit Schießkino in Kirchenbirkig zu bitten. Frühbeißer bat die Jäger „…um Geduld. Geduld müsst ihr doch auch auf der Jagd haben. Wir sind hier mit zahlreichen öffentlichen Stellen wegen der Finanzierung im Gespräch, aber es läuft.“

DSC_0394Gerade als die letzten Weißwürste verzehrt waren, konnten die Frauen und Männer vom Grill, allen voran der „Wildschwein-Grillprofi“ Klaus Herlitz verkünden, dass das Wildschwein vom Spieß fertig ist. Sofort bildete sich eine lange Schlange und binnen einer guten Stunde waren insgesamt drei Wildschweine samt Blaukraut und Klößen verzehrt. Es mußte trotzdem kein Besucher hungern, schließlich gab es auch Bratwürste und die beliebten Wildburger.

Unser Vorsitzender Inzelsberger freute sich sehr, dass wieder zahlreiche Kuchen und leckere Torten und sogar frische Küchla von den Jägerinnen und Frauen der Jäger gebacken worden sind und bei dem doch kühlen Wetter tat ein heißer Kaffee ganz gut.

DSC_0433Inzwischen besuchte auch der oberfränkische Regierungsbezirksvorsitzende des BJV, Prof. Dr. Hartmut Wunderatsch mit seiner Gattin und ihrem Hund unser Fest und dankte in seinem Grußwort der Jägervereinigung Pegnitz für diese hervorragende Art der Öffentlichkeitsarbeit.

IMG_7287Nachmittags konnte unser Hundereferent Günther Schmitt über 40 Jagd- und Begleithunde vorstellen. Den Anfang machte Markus Bayer mit seinen neun Hunden aus der bekannten Bärenschluchtmeute. „Guck mal, wie brav die alle bei ihm sitzen bleiben“, war der begeisterte Ausruf eines Kindes. Anschließend stellten sich einige Hunde aus dem derzeit laufenden Welpenkurs vor. Beeindruckend welche Anlagen diese Hunde bereits haben, so demonstrierte ein junger Drahthaar perfektes Vorstehen vor einem Federwildapportel an der Reizangel.

Danach folgten die Hunde aus dem Dressurlehrgang. Wobei nicht nur Jagd- sondern auch Begleithunde gezeigt wurden.

DSC_0429Nach einer kurzer Pause und leider bei wiedermal einsetzendem Regen traten die Jagdhornbläsergruppen aus Pegnitz, Bayreuth, Auerbach, Obertrubach und Hersbruck zu einem beeindruckenden gemeinsamen Standkonzert auf. Unter der Leitung von Loni Weidinger und mit Erläuterungen durch Karl Okelmann sorgten die Bläser für gute Stimmung bei den inzwischen noch mehr gewordenen Besuchern.

Zwischendurch nutzten viele Besucher, geschätzt über den ganzen Tag immerhin etwa 1.000 Gäste, darunter zahlreiche Nichtjäger, die Zeit für einen Rundgang über die Ausstellung. Neben einer umfangreichen Geländewagenausstellung gab es auch interessante Quads (kleine vierrädrige Allradfahrzeuge) zu sehen. Außerdem konnte man sich am US/BW-Shop neu einkleiden oder am Jagdschmuckstand das ein oder andere Schmuckstück für sich selbst oder seine Liebsten kaufen. Ein Stand mit Ausrüstung für den Jagdhund und verschiedene Hochsitze und Drückjagdböcke aus der Oberpfalz rundeten dann das Angebot ab.

Die Kleinsten konnten sich im Bau von Nistkästen üben und durften diese dann zur Belohnung natürlich auch mitnehmen und wer geduldig sitzen konnte ließ sich von Beate Herlitz phantasievoll schminken.

Den Abschluß des Tages bildete dann die große Tombola. Gezogen wurden die Gewinnerlose von Melina und Marten Bayer, den Jüngsten der Besitzerfamilie des Campingplatzes Bärenschlucht.

Vom Taschenmesser bis hin zum Hochsitz konnten fast einhundert wertvolle Preise gewonnen werden.

DSC_0448Inzelsberger bedankte sich bei allen Gästen für das Kommen und bei seinen zahlreichen Helfern für die tatkräftige Unterstützung und Mithilfe ohne die so ein Fest nicht vonstattengehen könnte. Besonders bedankte es sich bei Christine Bayer, die wieder ihren Campingplatz und die Einrichtungen für dieses Fest zur Verfügung gestellt hatte.

Georg Bayer