Journal

Rehwildfütterung mit dem Kindergarten Pottenstein

Am 14.01.09 fand im Revier von Johannes Herlitz eine Wildfütterung mit dem Kindergarten Pottenstein statt. Jäger Johannes und sein Team Rosi Herlitz, Georg Herlitz und Günther Schmitt sorgten dafür, dass die Kinder selbst die Natur erkunden konnten.

Bild 1 Rehwildfütterung mit Kiga Pottenstein

Es waren ca. 30 Kinder, einige Eltern und ihre Erzieherinnen anwesend. Als erstes konnten sie die Spuren von Reh, Hase und Fuchs im Schnee entdecken. Dabei lernten die Kinder viel über die Waldtiere und durften auch eine Fütterung mit Getreide, Apfeltrester, Silomais und Heu für die Waldtiere füllen. Für eine angenehme Atmosphäre sorgte ein Lagerfeuer, an dem es sich die Kinder wärmen und gemütlich machen konnten.

Bild 2 Rehwildfütterung mit Kiga Pottenstein

Rosi Herlitz sorgte dann für die Stärkung der Gruppe mit Kinderpunsch und warmen Würstchen. Nach ca. 2 Stunden in der Natur machten sich die Kinder wieder zu Fuß zu ihrem Kindergarten auf
und als kleine Erinnerung an diesem Tag bekamen sie noch ein Malbild für eine Wildfütterung und
einen Anstecker von „Lernort Natur“ mit verschiedenen Waldbewohnern.

Verkehrssicherungspflicht bei Bewegungsjagden

Am Samstag, den 10. Januar 2009, fand in unserem Vereinslokal in Haselbrunn eine Schulung zum Thema: “Sicherheit im Jagdbetrieb” statt. Hauptreferent war Herr Hubert Kerzel des Landesjagdverbandes Bayern e.V., der sich dort für den Revier- und Wildschutz verantwortlich zeichnet.

Motto der Schulung

Diese Schulung, die ursprünglich vom Gesetzgeber mit einer Dauer von 14 Tagen angesetzt war, darf aufgrund der Intervention des BJV nun in einem ganztägigem Seminar durchgeführt werden.

Neben Herrn Kerzel waren der Vertreter des Landratsamtes, Herr Meisner, und auch der neue “Polizeischef” aus Pegnitz, Herr Schmidt, und dessen Vertreter, Herr Nölkel, anwesend.

Das zeigt, dass dieses Thema für die Revierinhaber bzw. Jagdleiter nicht “ohne” ist!

Werden Treib- und Drückjagden nicht ordentlich gesichert (Straßen/Wanderwege etc.), kann der Jagdleiter bzw. Revierinhaber mit in die Verantwortung genommen werden, wenn sich aufgrund dieser Jagdausübung z. B. Verkehrsunfälle ereignen.

Sichern darf nur der Revierinhaber durch Verkehrsschilder, der diesen “Belehrungslehrgang” absolviert und die jeweiligen zu sichernden Streckenabschnitte mit Landratsamt oder Polizei im Vorfeld abgestimmt hat.

Bestätigung des BJV

Weitere Themenschwerpunkte waren:

* Verkehrssicherungspflicht
* Vorschriften für Sicherheit und Gesundheit
* Schutz von Leib und Leben
* Anordnung der Verkehrssicherheit durch die Behörde
* Zumutbare Absicherung
* Gefahren der Jagd für Verkehrsteilnehmer
* Hundeeinsatz im Umfeld von Straßen und Bahnanlagen
* Voraussetzung der Schuld und deren Grenzen
* Haftungsrecht und strafrechtliche Verantwortung
* Verkehrszeichen (Aufstellhöhe, Abstand, Maße)
* Beispiele aus der Praxis
* Rechtliche Folgen bei Nichtbeachtung der Vorschriften

Hierzu wird im Frühjahr noch eine Broschüre erscheinen.

Die Vorstandschaft bzw. der Jagdbeirat wird in der nächsten Sitzung dieses Thema nochmals aufgreifen. Die Zusammenarbeit zwischen Landratsamt und uns Jäger soll dadurch “entbürokratisiert” werden.

Wegen der Anschaffung von Schildersätzen (1 Schildersatz ca. 600 Euro) wird sich die Vorstandschaft Gedanken machen.

Auswahl an Schildern

Wir freuen uns jedoch, dass 38 Mitglieder und Nichtmitglieder den Weg zum Schulungsangebot angenommen haben. Dieses Thema wird uns noch länger begleiten!

Erste revierübergreifende Drückjagd 2008

In enger Zusammenarbeit hielten Bayerische Staatsforsten sowie die Gemeinschaftsjagdreviere Haselbrunn-Mandlau und Prüllsbirkig am 14.November eine revierübergreifende Drückjagd ab. So soll großflächig vor allem dem Schwarzwild zu Leibe gerückt werden. Wie bekannt, nimmt diese Spezies aufgrund der anhaltenden milden Winter und reichem Nahrungsangebot immer mehr zu.

Weit über 70 Jäger folgten der Einladung. Wie OFD Frank Pirner und JVP-Vorsitzender K.-H. Inzelsberger in ihren Grußworten betonten, eine Veranstaltung die bestimmt nicht das letzte mal stattgefunden hat.


Die Jagdgesellschaft am 14.11.2008


Strecke mit Schützen und Revierinhabern

Für die Überlassung der Fotos bedanken wir uns bei Herrn Gert Hüther.

Hubertusmesse am 07.11.2008 in St. Maria zu Creußen

Liebe Interessierten,

da nicht jeder die Zeit gefunden hat, anl. der Hubertusmesse in Creußen dabei zu sein, haben wir uns überlegt, Ihnen/Euch die Predigt von Herrn Eichmüller hier einzustellen. Man sollte nicht nur am Hubertustag unserem Schutzheiligen gedenken. Er ist an jedem Tag präsent!

Unser Jagdhornbläsercorps

Die Bläser haben den ökum. Gottesdienst wieder sehr klangvoll ausgestaltet und die Predigt war eine der besten, die für uns bisher vorgetragen wurde.

Vielen Dank allen Beteiligten für die Ausgestaltung. Das waren: Pater Paradon, Herr Rudolf Eichmüller, die Bläser und die Hegegemeinschaftsleiter der HG Creußen (die für den Kirchenschmuck sorgten).

Viel Freude beim Lesen.