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Der gemeinsame Weihnachtsmarkt zu Gunsten der STERNSTUNDEN beschert heuer auch noch neuen Besucherrekord!

Zum vierten Mal haben mitten im Veldensteiner Forst, am Standort des Forstbetriebes Pegnitz der Bayerischen Staatsforsten, die Jägervereinigung Pegnitz e.V. und die Förster sowie Waldarbeiter der BaySF gemeinsam den zwischenzeitlich schon etablierten Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt. Der Reinerlös wird schon traditionell der Benefizaktion STERNSTUNDEN des Bayerischen Rundfunks gespendet. Knapp 2.000 Besucherinnen und Besucher fanden den Weg in den Veldensteiner Forst. Der heuer auf 10 Uhr vorverlegte Start wurde dem Bedarf vieler Besucher gerecht und sehr gut angenommen. Um 13 Uhr konnten der Vorsitzende der Jägervereinigung Pegnitz, Karl-Heinz Inzelsberger und der Leiter des Forstbetriebes und Hausherr, Frank Pirner, das Pegnitzer Christkind begrüßen. Auch Klaus Bauer, der Kandidat der CSU für den Bayreuther Landrat, stattete der Veranstaltung einen Besuch ab.

Ehrenamtlich viele Stunden vorbereitet und gebastelt

Über 50 MitarbeiterInnen und Mitglieder von Forst und Jägervereinigung stemmten die Großveranstaltung ehrenamtlich. Die vielen, seit Sommer selbst gebastelten, Weihnachtsartikel fanden ebenso reisenden Absatz wie die hausgemachten Marmeladen und Liköre und Plätzchen sowie Honig. Motorsägenschnitzereien, Wildbret, Weihnachtsbäume bis hin zu Mistelzweigen rundeten auch heuer wieder den ganzen weihnachtlichen Bedarf ab, der heuer in zwei Zelten angeboten wurde.

v.l.n.r.: Karl-Heinz Inzelsberger, Vorsitzender der Jägervereinigung Pegnitz e.V., das Pegnitzer Christkind Anna Lottes, Förster Lorenz Wurmthaler als Weihnachtsmann, Förster Werner Schmidt, im Hintergrund Frank Pirner, Leiter des Forstbetriebes

Rundum gut versorgt: Wildburger und Wilderertopf, Bratwürste und Kuchen, Kaffee und fünf Sorten Glühwein und Punsch

Glühwein, Kaffee und eine große Auswahl an selbstgebackenen Kuchen und Torten konnten geschützt vor Wind und Wetter in der weihnachtlich dekorierten und beheizten Halle mit 170 Sitzplätzen verzehrt werden. Für Freunde der herzhaften Genüsse standen Wildburger und Bratwürste zur Auswahl. Der „Wilderer Topf“ mit Brot fand ebenso reißenden Absatz. Die Bläsergruppe der Jägervereinigung Pegnitz sorgte zusätzlich im Forsthof für weihnachtliche Stimmung. Auch der Weihnachtsmann war vor Ort und beschenkte die ganz kleinen Besucher! Auch die Möglichkeit einer Fahrt mit der Kutsche durch den Wald wurde wieder sehr gerne angenommen.

Die Jagdhornbläser unterhielten die Besucher mit Jagdsignalen und Märschen

Der Reinerlös von 7.849,55 EUR lag mit 704,39EUR über dem Rekordergebnis des Vorjahres. Seit Beginn der Zusammenarbeit von Forst und Jägerschaft wurden schon 24.611,81 EUR gesammelt und dem guten Zweck STERNSTUNDEN gespendet. Die Organisatoren bedanken sich ausdrücklich bei allen Besucherinnen und Besuchern für die Treue, den regen Zuspruch und die vielen Spenden!

Termin-Information

Unsere Nachbarkreisgruppe in Bayreuth bietet erfreulicher Weise heuer wieder einen Lehrgang zum

Jagdaufseher nach den Grundlagen der Jagdaufseher in Bayern (BBJa e. V.)

an.

Ausbildungsort Bayreuth OT Saas Jägerheim

Zeiten:    Samstag, den 07.03 und Sonntag, den 08.03.2020

Samstag, den 21.03. und Sonntag, den 22.03.2020

Samstag, den 04.04. und Sonntag, den 05.04.2020

Kosten:   250 €

Der Kurs kann nur bei einer Teilnehmerzahl von mind. 14 Teilnehmern durchgeführt werden.

Kontakt: Adolf Reinel

0176 – 847 867 84

wiunat@t-online.de    oder wiuwa@online.de

Vorankündigung

Der schon legendäre Weihnachtsmarkt am Forsthaus/ Wildgehege Hufeisen im Veldensteiner Forst öffnet für Sie am 8.12.2019 bereits ab 10:00 Uhr seine Pforten.

Freuen Sie sich auf Selbstgebasteltes von der filigranen Krippe bis zur Motorsägenschnitzerei. Stärken Sie sich mit Bratwürsten, Wildburger oder Wilderertopf. Auch wird wieder ein reichliches Angebot an Kuchen und Torten in der beheizten Scheune mit Sitzgelegenheit angeboten. Kaffee und Glühwein sind selbstverständlich. Für unseren ganz kleinen Besucher ist auch der Weihnachtsmann unterwegs und verteilt Geschenke.

Misteln, Weihnachtsbäume und Wildbret werden ebenfalls angeboten.

Alles zu Gunsten der Benefizaktion STERNSTUNDEN und so lange der Vorrat reicht!

Hubertusmesse der Jägervereinigung Pegnitz in Hüll – erste Hubertusmesse dort überhaupt

Im Heiligenkalender ist am 3. November „Hubertus“ an erster Stelle zu finden. Der Hubertustag wird traditionell in der Jägerschaft mit einer Hubertusmesse begangen. Heuer fiel der Hubertustag glücklicher Weise sogar auf einen Sonntag!

In der Jägervereinigung Pegnitz e.V. rolliert die Ausrichtung des Gottesdienstes in ihren 5 Hegegemeinschaften. Dieses Jahr hatte die Hegegemeinschaft Betzenstein die Ehre und die Ev. Kirchengemeinde Betzenstein und Hüll hat sich als Gastgeberin gerne bereit erklärt. Die Wahl fiel auf die Kirche im Betzensteiner Ortssteil Hüll.

Das Gotteshaus aus dem 11. Jahrhundert wurde mit Rotwildabwurfstangen aus dem Veldensteiner Forst, reichlich Fichten- und Tannengrün jagdlich von den Jägerinnen und Jägern aus Betzenstein, Klausberg, Spieß und Ottenberg sowie den Jagdhornbläsern dekoriert. Den Altarraum schmückten diesmal sogar echte belaubte Bäume, die nachhaltig im Pflanztrog aus einer Baumschule in Effeltrich kamen.

Den feierlichen ökumenischen Gottesdienst gestalteten Herr Pfarrer Ulrich Böhm aus Betzenstein und Diakon Franz-Josef Reck aus Auerbach. Diakon Reck – selbst Waidmann – ging in den einleitenden Worten auf die St. Hubertus-Legende und die historisch belegten Fakten ein um dann die Verbindung zur Gegenwart sehr anschaulich, auch für den jagdlichen Laien, deutlich zu machen. Umrahmt wurde die Messe in der gut gefüllten Kirche durch die Jagdhornbläsergruppe der Jägervereinigung Pegnitz e.V. unter Leitung von Ann-Sophie Kraus die auch die Fürbitten vorbereitet und vorgetragen haben sowie der Organistin Magdalena Hacker.

Kanzel: für Pfarrer und Jäger gleichsam wichtig

Auf die Hubertuspredigt hat sich Pfarrer Ulrich Böhm intensiv vorbereitet und in sehr ansprechender Weise exemplarisch sieben Eigenarten und Gegenstände benannt und verglichen, die Pfarrer als auch Jäger eint bzw. die diese gleichsam nutzen: Von der Kanzel in der Kirche und in Wald und Flur (Hochsitz) bis zur Passion wurden spannende Vergleiche und Parallelen feinsinnig beleuchtet.

Erste Reihe v.r.n.l.: Diakon Franz-Josef Reck, Ann-Sophie Kraus (Hornmeisterin), Karl-Heinz Inzelsberger (Vorstand Jägervereinigung Pegnitz e.V.), links außen: Pfarrer Ulrich Reck zusammen mit den Pegnitzer Jagdhornbläsern

Der hohe Zuspruch an diesem Gottesdienst bei den Gemeindegliedern sowie die vielen positiven Rückmeldungen nach der Messe zeigen, dass jagdliches Brauchtum einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft genießt und auch den Gottesdienstkalender mit einer Premiere bereichern kann – es muss nur gut gemacht sein! Die Vielzahl der Veranstaltungshinweise in der Presse als auch auf der Homepage der Stadt Betzenstein sowie im Amtsblatt sowie eine ausführliche Ankündigung im Gemeindebrief haben wohl auch das Interesse geweckt!