Saugatter-Übungstag 2013

Noch vor dem Morgengrauen starten am 27.10.2013 insgesamt 6 Hunde mit Führer durch zu einem Übungstag in das Saugatter nach Bad Berka (Thüringen). Dort sollen die jungen Hunde erste Erfahrungen mit dem Kontakt am lebenden Schwarzwild machen und das richtige Jagen am Schwarzwild lernen. Die Hundeführer können die Leistungsfähigkeit ihrer Hunde erkennen und dies als Grundlage für die weitere Arbeit ihres vierbeinigen Jagdhelfers mitnehmen.

Dank der ausgezeichneten Organisation unseres 1. Hundereferenten war vor Beginn der Übungen noch eine Kaffeepause zur Stärkung im Zeitplan enthalten. Nach ausführlichen Erläuterungen und einer grundlegenden Einweisung durch den Gattermeister vor Ort konnten die Hunde dann ihr Können unter Beweis stellen. Den Anfang machte der Langhaarteckel, der sich als klein aber oho zeigte. Die gesamte Mannschaft war mit den Leistungen ihrer Hunde sehr zufrieden.

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Nach getaner Arbeit folgte eine kleine Rundführung durch die Anlage (zwei Ruhegatter und zwei Übungsgatter) und ein persönlicher Erfahrungsaustausch. Das gemeinsame Mittagessen rundete den gelungenen Tag ab und wir freuen uns auf eine spannende Saujagdsaison.

Gekürzte Fassung, mehr dazu lesen Sie in unserem nächsten Jagdkurier!

Brauchbarkeitsprüfung 2013

Pegnitzer Jägervereinigung hat sieben weitere Jagdhunde mit Prädikat

Prädikat: „Brauchbar“ – was sich ein wenig bescheiden anhört ist jedoch in der Ausbildung von Jagdhunden eine hohe Qualitätsstufe. „Die Brauchbarkeitsprüfung beim Hund ist so was wie die Gesellenprüfung beim Menschen“, so drückte es der für die Jagdhunde bei der Jägervereinigung Pegnitz zuständige Referent Günther Schmitt aus.

BP_2013-09-15_2Nach 9 Wochen intensiver und zeitaufwendiger Ausbildung konnte Schmitt zusammen mit dem Vorsitzenden der Jägervereinigung Pegnitz Karl-Heinz Inzelsberger am vergangenen Sonntag sieben Hundeführern die Urkunden zur bestandenen Brauchbarkeitsprüfung ihrer Hunde übergeben.

Vorangegangen war eine anspruchsvolle Prüfung in verschiedenen Fächern, die unter den aufmerksamen Augen von insgesamt sechs Richtern stattfand. Dabei übernahmen Franz Fellinger und Rainer Schmid die Aufgabe der Richterobmänner in den verschiedenen Prüfungsgruppen. Die weiteren Mitrichter waren Rainer Maisel, Moritz Fiedler, Markus Walter und Klaus Schwacher.

Die Anforderungen für die jagdliche Brauchbarkeit ergeben sich aus den Erfordernissen des praktischen Jagdbetriebes unter besonderer Berücksichtigung des Tierschutzes und der Notwendigkeit, Qualen von bei Verkehrsunfällen zu Schaden gekommenem Wild zu vermeiden oder zu verkürzen. Somit wurde der Gehorsam anhand von Appell (hierbei muß der Hund nachweisen, dass er seinem Führer auf Pfiff, Zuruf oder Handzeichen Folge leistet), Verhalten am Stand (hier wird eine Treibjagd nachgestellt) und Leinenführigkeit geprüft. Eine besondere Herausforderung stellte die Rotfährte da. Hier mußten die Hunde eigens für sie angelegte Blutspuren (jägersprachlich: Schweißfährten) folgen. Diese Fährten waren bereits am Tag zuvor mit jeweils 300 Meter Länge angelegt worden und wiesen auch noch 2 rechtwinklige Haken auf. Bedingt durch den Dauerregen waren die Fährten schon längst verwaschen und somit mußten sich die Hundeführer darauf verlassen können, dass ihre Hunde hierbei ausschließlich mit der Nase arbeiten. Was auch alle Hunde eindrucksvoll bewiesen.

Weiterhin wurde das Bringen von Haarwild (meist Wildkaninchen) und Federwild (meist Wildenten) geprüft und abschließend auch noch die Hundearbeit im Wasser.

Prüfungsbester mit sagenhaften 99 von 100 möglichen Punkten wurde der Deutsche Wachtel Watz vom Morretal mit seinem Führer Stephan Haberberger. Mit nur einem Punkt weniger bestand Ckrambambuli aus der Bärenschlucht, ebenfalls eine Deutsche Wachtel geführt von Manuel Herlitz. Drittbester mit 97 Punkten wurde der ungarische Vorstehhund Branka z. Horniho Slezska von Steffen Schiminski. Außerdem bestanden die Prüfung die beiden Labradore Zahra v.d. Riedwiesen (Hundeführer Harald Bauer) und Catch me if you can JJ von Benjamin Biersack, außerdem der Langhaarteckel Iwan v. Sandbrink (Alwin Dannhäuser) und der Deutsch Langhaar Velo v.d. Schmiede von Tobias Zimmermann.

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Anläßlich der Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse, die von der Jagdhornbläsergruppe der Jägervereinigung feierlich umrahmt wurde bedankte sich Günther Schmitt bei dem Bronner Jagdpächter Thomas Frank und dem Revierleiter der Bayerischen Staatsforsten Lorenz Wurmthaler für die Zurverfügungstellung ihrer Reviere, damit der Vorbereitungskurs und letztendlich die Prüfung abgehalten werden konnte. Außerdem dankte er seinen zahlreichen Helfern u.a. Anja Stahl, Stefan Preißinger und Dieter Büttner für die Unterstützung und Mitarbeit.

In seinem Schlußwort hob der Richterobmann Franz Fellinger hervor, dass die gezeigten Leistungen nicht nur die Leistungen der Hunde sind, sondern auch das Ergebnis der hervorragenden Arbeit der Hundeführer und ihrer Ausbilder. Dass alle vorgeführten Hunde eines Kurses letztendlich auch die Prüfung aufs erste Mal bestehen ist keine Selbstverständlichkeit.

Brauchbare Hunde im Revier zu haben ist unerläßlich für den Tierschutz und sichert auch die einwandfreie Qualität eines hochwertigen Lebensmittels.

 

Dressurprüfung 2013

Die Jägervereinigung Pegnitz veranstaltete am 14.07.2013 ihre Abschlussprüfung zum Hundeführerlehrgang am Zipser Berg in Pegnitz. Durch die Vorbereitung des ersten Hundereferenten Günther Schmitt und seinem Team Anja Stahl, Stefan Preißinger, Norbert Ströbel sowie Klaus Ziegler, konnte die Prüfung bei herrlichem Wetter erfolgreich durchgeführt werden.

Bei dieser Prüfung wurden Jagd- sowie Begleithunde auf ihre Gehorsamkeit geprüft. Durch sechs, zum Teil Verbandsrichter, wurde sehr korrekt geprüft. Sehr ordentliche Arbeit sprach Richterobmann Franz Fellinger den Teilnehmern aus. Bei den Begleithunden konnten vier erste Preise und ein dritter Preis erreicht werden. Bei den Jagdhunden vier erste Preise, drei zweite Preise und ein dritter Preis.

Den ersten Platz bei den Begleithunden belegte Petra Ziegler mit ihrem Golden Retriever, bei den Jagdhunden konnte dies Manuel Herlitz mit seinem Deutsch Wachtel erreichen. Beide erzielten jeweils 80 Punkte.

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Eine schöne Abschlussfeier gabs dann im Hof des Schießhauses in Pegnitz, bei dem sich erster Vorsitzender Karl-Heinz Inzelsberger und erster Hundereferent Günther Schmitt nochmals bei den Richtern, Hundeführern und allen Helfern bedankte. Im Anschluss wurden die Urkunden und Preise verteilt.

Dressurprüfung 2012

2012 fand die Abschlussprüfung des Dressurlehrgangs am 14. Juli am Zipser Berg statt. Die sechs Richter durften den Leistungsstand in den Gruppen Begleithunde und Jagdhunde abnehmen.

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Ergebnisse der Begleithunde-Gespanne

 

Sieben Gespanne konnten alle erfolgreich bestehen:

80 Punkte/1. Preis Daniel Laschinsky mit Labrador „Sam“
80 Punkte/1. Preis Benjamin Biersack mit Labrador „JJ“
80 Punkte/1. Preis Stefanie Schmidt mit Labrador „Dexter“
77 Punkte/1. Preis J. Biersack mit Golden Retriever „Nele“
56 Punkte/2. Preis Doris Schäfer mit Labrador-Mix „Ronja“
52 Punkte/2. Preis Helga Biedermann mit Boxer „Arco“
42 Punkte/3. Preis Karolin Strobel mit Berner S. „Wendelin“

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Ergebnisse der Jagdhunde-Gespanne

 

Drei von vier gestarteten Gespanne konnten die Prüfung erfolgreich absolvieren:

76 Punkte/1. Preis Ulli Hübner mit DJT „Balto v. Steigenwälder Höhe“
65 Punkte/1. Preis Georg Herlitz mit DD „Nero v. Forstberg“
59 Punkte/2. Preis Katharina Fischer mit KLM „Yola v. Splittergrund“
34 Punkte/0. Preis Anton Dormann mit DK „Flint v. d. Königsleite“

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Den Führern mit ihren Hunden weiterhin viel Erfolg. Für die Jagdhunde-Gespanne schließt sich der Brauchbarkeitskurs an.

Weitere Schnappschüsse vom Prüfungstag: