Wir im Gespräch mit dem Präsidenten des Bayerischen Bauernverbandes


Auf der Begrüßungsanzeige wurde unser Gespräch zum Thema „Schwarzwild“ angezeigt, im Raum in dem kurz vorher noch ein Treffen mit den Grünen-Politikern stattfand.Am Dienstag, den 7. Juli 2015 empfing uns Walter Heidl, Präsident des Bayerischen Bauerverbandes an seinem Amtssitz in München. Er wollte sich über unser geplantes Naturkundezentrum in Kirchenbirkig aus erster Hand informieren.

Insbesondere interessierte es sich für das Schießkino, das ebenfalls im Naturkundezentrum untergebracht werden soll.

An dem rund 90-minütigen Gespräch nahmen neben Präsident Heidl auch dessen Referent für Wald und Jagd, Johann Koch teil. Die Pegnitzer Jäger wurden vertreten durch Karl-Heinz Inzelsberger und Georg Bayer.

Heidl anerkannte, dass mit der Errichtung eines Echtschuß-Schießkinos ein weiterer konsequenter Schritt der Jägerschaft getan wird, die Bejagung des Schwarzwildes effektiver zu machen. Und da das letztendlich auch im Interesse der Landwirtschaft ist, sicherte er uns zu sich für eine Förderung unseres Projektes einzusetzen.

BBV Präsident Walter Heidl im Schulterschluß mit den Pegnitzer Jägern (links Georg Bayer, rechts Karl-Heinz Inzelsberger)Wir haben Walter Heidl, immerhin der höchste Vertreter des Bauernstandes in Bayern und Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes, bei diesem Termin als einen sehr offenen, sehr sachkundigen und äußerst angenehmen Gesprächspartner kennengelernt.

Nicht nur wegen der hochsommerlichen Temperaturen wurde „hemdsärmlich“ diskutiert. So dass er sich die Zeit nahm, nach unserem eigentlichen Ansinnen auch mit uns über die Erfahrungen mit dem Ablauf des Projektes „Brennpunkt Schwarzwild“ und den daraufhin folgenden Veranstaltungen zu sprechen.

Der Bauernpräsident hat bei diesem Gespräch aber sicherlich auch uns als Jagdpraktiker von der Basis kennengelernt, die sachorientiert handeln und ihre eigene Meinung vertreten, unabhängig von Verbandspositionen.

Es ist sicherlich nicht selbstverständlich, dass die Vertreter einer kleinen Kreisgruppe wie wir es sind, die Möglichkeit haben mit Entscheidern auf Landesebene direkt zu sprechen. Aber auch das ist letztendlich ein Teil des Lohnes für unsere Mitarbeit im Projekt „Brennpunkt Schwarzwild“. Wir konnten Präsident Heidl auf verschiedenen Veranstaltungen persönlich kennenlernen.

 

Georg Bayer

Pressereferent