Jahreshauptversammlung 2016


Sehr gut besucht war unsere Jahreshauptversammlung im Schnabelwaider Sportheim. Dies lag sicherlich auch an der Tagesordnung, schließlich hatten die Mitglieder über weitreichende Beschlüsse abzustimmen.

jhv2016_2Der erste Vorsitzende unseres derzeit 317 Mitglieder starken Vereins, Karl-Heinz Inzelsberger gab eingangs einen Rückblick über das abgelaufenen Jahr. An immerhin 56 Terminen sei der Verein gefordert gewesen. Höhepunkt des Vereinslebens war wieder das Grillfest in der Bärenschlucht, zu dem im vergangen Jahr, trotz Regenwetters mehr als 1.000 Besucher kamen.

Die Radium-Cäsium Messstation, mittels der wir das Fleisch der erlegten Wildschweine testen lassen ist inzwischen nicht nur vom Landkreis sondern auch staatlich anerkannt. Sie steht seit kurzem bei Familie Grüner in Langenreuth. Trotz Absenkung des Schwellenwertes ist nur ein sehr geringer Teil der Wildschweine belastet, welche dann nicht in den Handel kommen. Inzelsberger lobte die Anstrengungen der Jäger, die sicherstellen, dass Wildbret nach wie vor eines der natürlichsten und gesündesten Lebensmittel ist.

Unsere Schatzmeisterin, Petra Leißner, konnte von geordneten Kassenverhältnissen berichten. Erfreulicherweise sind auch zahlreiche Spenden eingegangen, die wir gut brauchen können, schließlich steht mit der Errichtung des Schießkinos in Kirchenbirkig die größte Investition in der Vereinsgeschichte an.

Der für die Ausbildung der Jagdhunde verantwortliche Obmann ist Günther Schmitt. Er konnte von sehr guten Ergebnissen bei den durchgeführten Hundeprüfungen berichten. Zeigen diese doch die hohe Qualität der Ausbildung bei den Pegnitzer Jägern.

Wolfgang Bauer ist Schießreferent. Er warb für die Teilnahme an den angebotenen Schießtrainings. So besteht ab April wieder jeden ersten Montag im Monat in der Zeit von 16:30 Uhr bis 19 Uhr die Möglichkeit zum Wurfscheibenschießen in Grafenwöhr.

Die Pegnitzer Jäger haben auch eine vereinseigene Jagdhornbläsergruppe. Der Bläserobmann Loni Weidinger konnte von 10 öffentlichen Auftritten berichten. Er rief dazu auf Nachwuchs für die Bläsergruppe zu werben.

Nach den Vorträgen der Referenten ging es um die eingangs erwähnten Beschlüsse. Karl-Heinz Inzelsberger gab dazu einen aktuellen Sachstand insbesondere über den Stand des geplanten Natur- und Umweltzentrums in der ehemaligen Schule in Kirchenbirkig. Er machte keinen Hehl daraus, dass ihm dieses Projekt zu langsam voran geht. Allerdings geht es hier nicht nur für den Verein sondern auch für die Stadt Pottenstein, die Verpächterin des Gebäudes ist um viel Geld. Ganz im Sinne einer soliden Finanzierung sind daher beide Seiten, Jägervereinigung und Stadt Pottenstein, unterwegs, um alle möglichen Fördertöpfe anzuzapfen. Hierzu tauscht sich der Vorstand regelmäßig mit dem Pottensteiner Bürgermeister Frühbeißer aus. Zahlreiche Förder- und Spendenzusagen liegen inzwischen vor. Jetzt bauen wir noch auf Mitteln aus dem LEADER Programm, das der Hauptförderer sein wird. Eine Entscheidung darüber soll noch im ersten Halbjahr fallen.

Aus steuerlichen und rechtlichen Gründen beschlossen wir bereits jetzt, dass für den Betrieb des Schießkinos eine eigene haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft (UG) mit Namen „JVP Schießkino“ gegründet wird. Die Geschäftsführer diese Gesellschaft werden Siegmund Schiminski aus Eckersdorf und Klaus Herlitz aus Kirchenbirkig sein.

Außerdem beschloss die Versammlung eine Jagdhundeunfallversicherung abzuschließen. Damit sind alle jagdlich eingesetzten Hunde während einer Gesellschaftsjagd unfallversichert. Nicht zu Letzt unser Hundereferent Schmitt hatte sich für diese Versicherung eingesetzt. Die Kosten dafür betragen jährlich 5,50 € je Hauptmitglied.

Erst im nächsten Jahr will man über eine Jagdrechtsschutzversicherung beschließen.

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Inzelsberger dankte zum Schluß noch den Jagdhornbläsern, die die Veranstaltung musikalisch begleiteten.