Jagdhunde


Ausbildung von Jagdgebrauchshunden

Die Jägervereinigung Pegnitz e.V. veranstaltet jedes Jahr einen Abrichtelehrgang für Jagdhunde. Desweiteren wird eine Brauchbarkeitsprüfung gemäß Art. 39 Abs. 3 BayJG in Verbindung mit §21 AVBayJG abgehalten.

 

Die Organisation leitet der 1. Hundereferent der JV Pegnitz, Herr Günther Schmitt. Hierbei wird er von seinen Mitausbildern in bewährter Weise unterstützt.

 

Der Abrichtelehrgang für Jagdhunde beginnt immer mit einem Begrüßungsabend (ohne Vierbeiner). Hier werden Lehrgangsinhalte, Ausrüstungsgegenstände, Kursregeln, Übungstag usw. besprochen und die Anmeldeformalitäten mit erledigt.
Danach beginnt die praktische Arbeit, wobei der Hund zusammen mit seinem Führer alle, für die weitere jagdliche Ausbildung relevanten Grundübungen lernt.

Die Grundausbildung lehnt sich an die Prüfungsordnungen des BJV an.
(Siehe: BJV => Hundewesen => Prüfungsordnung Jagdhunde)

Die Tipps und Tricks der fachkundigen Ausbilder werden gerne an die Hundeführer weitergegeben. Die Abrichtung selbst obliegt dem Hundeführer! Fleiß, Konsequenz und Humor ist dafür notwendig.

Die Grundausbildung umfasst folgende Fächer in einem Zeitraum von 32 Stunden über 4 Monate verteilt:

  • Hereinkommen mit Pfiff
  • Korrektes Down
  • Apportieren aus dem Stand ,aus Entfernung und über Hindernis.
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Die Abschlussprüfung zum Hundeführerlehrgang findet gemeinsam mit den Begleithunde- Gespannen statt.

Die Siegerehrung wird im Anschluss der Prüfung durchgeführt. Umrahmt wird diese mit den Bläsern der JV Pegnitz.
Für das leibliche Wohl sorgen Vereinsmitglieder, die am Grill, hinter der Theke und an der Kuchenbar ihre Dienste tun.
Jeder Teilnehmer erhält ein kleines Präsent. Den erfolgreichen Gespannen wird zudem eine Urkunde überreicht.

 

Übergangslos geht es dann zur Ausbildung für die Brauchbarkeitsprüfung weiter.
Für die Teilnahme am Jagdhundekurs muß der Hund im Zuchtbuch eines dem Jagdgebrauchshundevereins (JGHV) angeschlossenen Zuchtverein/Zuchtverbandes eingetragen sein.
Welche Rassen in Bayern zugelassen sind, finden Sie unter: http://www.jghv.de/rassen.htm
Außerdem muss der Hund vor Beginn des Kurses eine gültige Tollwutimpfung nachweisen.

 

In den Ausbildungsrevieren stehen verschiedene Teiche (mit Schilf), Feld und Wald zur Verfügung.

Schleppengelände und einer der ÜbungsweiherÜbungsweiherAuch das Üben der Fächer „Verhalten anl. Treibjagd“ und „Appell“ = Schussfestigkeit im Feld werden im Revier geübt.Rotfährten

Die Abschlussprüfung findet im späten September/Anfang Oktober statt.
Auch diese wird mit einem gemeinsamen Abschlussessen gefeiert. Neben den Urkunden und BPBescheinigungen für die erfolgreichen Gespanne, erhält jeder Teilnehmer einen Erinnerungspreis.

BP 2013

Und so sehen dann die erfolgreichen Führer mit ihren Vierbeinern aus.

 

 

 

Bleibt uns nur zu wünschen, dass unsere Ausbildung dazu dienen kann, für viele Jahre einen guten Jagdkameraden führen zu können!